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Andalusischer Riesenesel

Andalusischer Riesenesel Steckbrief:

Allgemein:
Der Andalusische Riesenesel, dessen allgemeiner Name mit Burro Andaluz angegeben wird, gehört zur Rasse der Großesel. Wie alle Eselrassen, so gehört auch der Andalusische Riesenesel zur Rasse der Asno. Wichtig zu wissen ist, dass der Andalusische Riesenesel als absolut gefährdete Rasse gilt. Man nimmt an, dass es nur noch wenige Hundert reinrassige Andalusische Riesenesel gibt.

Verbreitungsgebiet / Lebensraum:
Der Andalusische Riesenesel stammt, wie der Name schon sagt, aus Andalusien und stellt den heimlichen Stolz der Spanier dar. Es liegt nahe, ist aber wissenschaftlich nicht erwiesen, dass der Andalusische Riesenesel vom ägyptischen Riesenesel abstammt. Man vermutet, dass die Mauren dem Stammvater des Andalusischen Riesenesels aus Afrika nach Spanien gebracht haben. Der spanische Staat unterdessen tut wenig dafür, den Andalusischen Großesel durch Zuchtmaßnahmen wieder vermehrt heimisch zu machen. Es gibt jedoch private Organisationen die bemüht sind die Population des Andalusischen Riesenesels wieder voranzutreiben.

Aussehen:
Der Andalusische Riesenesel trägt, wenn er ausgewachsen ist, dies ist in der Regel mit sieben Jahren der Fall, sein typisches Apfelschimmelfell. Die Andalusischen Hengste erreichen im Mittel ein Stockmaß von 148 cm und wiegen etwa 400 kg. Die Andalusischen Stuten erreichen im Mittel 145 cm und wiegen in etwa 370 kg. Die Andalusischen Fohlen weisen bei der Geburt die Farben schiefergrau oder Braun auf. Erst bis zum siebten Lebensjahr wechselt das Tier seine Farbe zum typischen Andalusischen Riesenesel.

Lebensweise:
Die Rasse der Andalusischen Riesenesel gilt was das Schreien betrifft eher als ruhig. Sie sind von noblem Charakter und Beherrschen alle Gangarten. Besonders erwähnenswert ist die ernorme Springfreude. Im Gegensatz zu den Pferden weisen sie kein Fluchtverhalten auf. Wie fast alle Eselarten leben die weiblichen Tiere in Herden. In einer sogenannten Stutherde wird aber kein Hengst toleriert. Die Stuten sorgen immer für reichlich Abstand zu den Andalusischen Hengsten, was in etwa 300 m ausmacht. Die Hengste sind Einzelgänger, die den Stutherden folgen.

Fortpflanzung:
Die Andalusische Stute wird alle 23 Tage rossig. Die Tragzeit beträgt in etwa dreizehn Monate und es wird nie mehr als ein Fohlen von einer Stute gleichzeitig geboren. Da die Andalusischen Riesenesel keine Fluchttiere sind, werden sie bei Gefahr eher stehen bleiben und abwarten, bis die Gefahr vorüber ist. Allerdings, dies gilt insbesondere für Stuten, gelten sie als besonders wehrhaft, wenn es um die Verteidigung der Fohlen geht.

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